Eine starke Lampe oder mehrere Lichtquellen?

So gestaltest du einen Raum, der angenehm, praktisch und gleichmäßig beleuchtet wirkt.

Veröffentlicht:

Viele versuchen, die Beleuchtung eines Raums mit einer einzigen starken Deckenlampe zu lösen. Das kann in manchen Bereichen funktionieren, führt aber oft zu hartem Licht, dunklen Ecken und einer Atmosphäre, die nicht besonders einladend wirkt. In vielen Wohnungen wird das Licht deutlich besser, wenn man mehrere Lichtquellen kombiniert, statt alles auf einen Punkt zu setzen.

Leitbild zum Kombinieren mehrerer Lichtquellen in einem Raum
Mehrere Lichtquellen sorgen oft für weicheres und praktischeres Licht als ein einzelner starker Lichtpunkt.

Warum eine Lichtquelle oft unpassend wirkt

Eine starke Deckenlampe kann viel ausleuchten, erzeugt aber auch stärkere Kontraste. Flächen in Lampennähe werden sehr hell, während andere Bereiche des Raums dunkler wirken. Das kann den Raum flach, blendend oder unausgewogen erscheinen lassen, besonders am Abend, wenn man meist eine weichere Stimmung möchte.

In Schichten denken: Grundlicht, Arbeitslicht und Stimmungslicht

Ein gutes Konzept ist die Kombination verschiedener Lichtarten. Grundlicht schafft das Basisniveau im Raum. Arbeitslicht hilft dort, wo du besser sehen musst, zum Beispiel beim Lesen, Kochen oder Arbeiten. Stimmungslicht macht den Raum weicher und lebendiger, zum Beispiel mit Tischlampen, Wandleuchten oder indirektem Licht.

Einfach starten und an den Raum anpassen

Du musst es am Anfang nicht übertreiben. Starte mit einer guten Hauptlampe und ergänze ein oder zwei zusätzliche Lichtquellen dort, wo der Raum dunkel oder leer wirkt. Kleine Anpassungen bei Platzierung, Lumen und Farbtemperatur reichen oft aus, damit sich ein Raum deutlich besser anfühlt.